Geschäftseröffnung: 10 Ideen für Werbung zum Start
Beginnen Sie mit der Werbung für Ihre Eröffnung etwa 3 Wochen vorher. Hängen Sie zuerst ein Banner im Format 300×100 cm (Frontlit 440–510 g/m², Ösen alle 50 cm) und ein Plakat in A2 oder A1 „Demnächst Eröffnung“ ins Schaufenster. 3–7 Tage vor dem Start verteilen Sie Flyer in A6 oder DL auf Bilderdruckpapier 130–170 g/m² sowie Gutscheine und Einladungen auf Karton 300–350 g/m². Legen Sie die Druckdaten als PDF mit 3 mm Beschnitt und 300 DPI an, die Social-Media-Beiträge in 1080×1080 px und 1080×1920 px.
Ein neues Geschäft hat nur eine Chance auf den ersten Eindruck. Die Menschen in der Nachbarschaft sollten davon wissen, bevor Sie die Tür aufschließen. Im Folgenden finden Sie 10 bewährte Maßnahmen mit konkreten Formaten und Druckparametern. Dazu erhalten Sie einen Zeitplan für die 3 Wochen vor der Eröffnung, mit dem Sie alles rechtzeitig und ohne hektische Korrekturen bestellen.
Wann sollte die Werbung für die Eröffnung beginnen?
Der ideale Zeitpunkt liegt etwa 3 Wochen vor der Eröffnung. Eine frühere Kampagne verpufft leicht, weil die Leute das Datum wieder vergessen. Eine zu späte lässt keine Zeit für Druck, Bannermontage und den Aufbau von Reichweite in den sozialen Medien.
Die Produktion von Großformatdrucken und Flyern dauert in der Regel einige Werktage, hinzu kommen Gestaltung und Freigabe. Bestellen Sie Materialien mit Eröffnungsdatum deshalb erst, wenn der Termin wirklich feststeht. Kann sich das Datum noch verschieben, schreiben Sie auf Banner und Plakat einfach „Demnächst Eröffnung“.
10 Ideen für die Werbung zur Geschäftseröffnung
Sie müssen nicht alles gleichzeitig umsetzen. 5–6 gut gewählte Maßnahmen mit einer einheitlichen Gestaltung wirken stärker als zehn zufällige. Wählen Sie diejenigen, die zu Ihrer Branche und Ihrem Standort passen.
- Flyer in der Nachbarschaft – drucken Sie Flyer in A6 oder DL mit Eröffnungsdatum, Adresse und Begrüßungsangebot. Verteilen Sie sie 3–7 Tage vor dem Start in den umliegenden Straßen und Wohnhäusern.
- Plakat im Schaufenster – hängen Sie ein Plakat in A2 oder A1 „Demnächst Eröffnung“ mit Datum und Uhrzeit auf. Tauschen Sie es nach der Eröffnung gegen eine Version „Jetzt geöffnet“, damit das Schaufenster nicht leer wirkt.
- Banner an Fassade oder Bauzaun – ein Banner in 300×100 cm oder 500×100 cm mit Geschäftsnamen und einem von der Straße aus lesbaren Slogan. Am Zaun in windigem Gelände wählen Sie Mesh-Plane, denn sie ist luftdurchlässig.
- Aufkleber und Schaufensterfolie – ein Countdown bis zur Eröffnung oder ein großes Logo aus selbstklebender Folie. So wird Ihr Schaufenster rund um die Uhr zum Werbeträger.
- Beiträge und Stories in den sozialen Medien – zeigen Sie Fotos von den Vorbereitungen, stellen Sie Ihr Team vor und zählen Sie in den Stories die Tage herunter. Beiträge legen Sie in 1080×1080 px an, Stories in 1080×1920 px.
- Eröffnungsgutschein – ein Rabatt oder eine Gratisleistung, gültig für einen festgelegten Zeitraum, z. B. die ersten zwei Wochen. Format DL oder A6 auf Karton 300–350 g/m², am besten nummeriert oder mit Code, damit Sie die Einlösungen zählen können.
- Einladungen für die Nachbarn – überreichen Sie den nächsten Anwohnern und Betrieben Einladungen in A6 oder DL für einen Tag vor dem offiziellen Start. Ein solches Soft Opening schafft gute Beziehungen und ist zugleich ein Testlauf für Ihren Service.
- Roll-up am Eingang – stellen Sie am Eröffnungstag ein Roll-up in 85×200 cm mit dem Tagesangebot oder der Speisekarte auf. Später leistet es Ihnen auf Messen, Events und im Laden selbst gute Dienste.
- Speisekarte oder Preisliste zum Mitnehmen – für Gastronomie und Dienstleister lohnt sich eine Karte in A5 oder DL zum Mitnehmen. Kunden greifen darauf zurück, wenn sie das nächste Mal entscheiden, wo sie bestellen.
- Kooperation mit benachbarten Betrieben – bitten Sie darum, ein A3-Plakat aufzuhängen oder Flyer in nahegelegenen Geschäften auszulegen. Bieten Sie im Gegenzug dasselbe bei sich an oder schlagen Sie eine gemeinsame Aktion vor.
Welche Formate und Druckparameter eignen sich?
Die Parameter hängen davon ab, wo das Material hängt und wie lange es halten soll. Ein Plakat in einem sonnigen Schaufenster bleicht schneller aus. Fragen Sie Ihre Druckerei dann nach UV-beständigem Druck oder einer Laminierung. Die folgende Übersicht ist für die meisten Geschäfte ein sicherer Ausgangspunkt.
| Material | Format | Material / Parameter | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Flyer | A6 (105×148 mm), DL (99×210 mm), A5 | Bilderdruckpapier matt oder glänzend 130–170 g/m² | Schrift mind. 8–9 pt |
| Schaufensterplakat | A2 (420×594 mm), A1 (594×841 mm) | Papier 150–200 g/m² oder selbstklebende Folie | Sonniges Schaufenster: Laminierung oder UV-Tinten |
| Banner | 300×100 cm, 500×100 cm | Frontlit 440–510 g/m² oder Mesh-Plane | Verschweißter Saum und Ösen alle ca. 50 cm |
| Gutschein | DL, 210×100 mm, A6 | Karton 300–350 g/m² | Nummerierung, Gültigkeitsdatum |
| Einladung | A6, DL, quadratisch | Karton 300–350 g/m² | Personalisierung mit Namen möglich |
| Roll-up | 85×200 cm, 100×200 cm | Roll-up-Folie oder -Gewebe | Wichtige Inhalte oberhalb von ca. 80 cm über dem Boden |
| Visitenkarte | 85×55 mm, 90×50 mm | Karton 350 g/m² | Jeder Bestellung zum Mitnehmen beilegen |
| Social Media | 1080×1080 px, 1080×1920 px | RGB, PNG oder JPG | In Stories oben und unten ca. 250 px frei lassen |
Zeitplan: 3 Wochen vor der Eröffnung
Planen Sie vom Eröffnungsdatum aus rückwärts. Kümmern Sie sich zuerst um die Materialien, die am längsten hängen (Banner, Schaufenster), und zuletzt um diejenigen, die an den Termin erinnern sollen (Flyer, Einladungen). Planen Sie zwischen Bestellung und Abholung der Drucksachen mindestens einige Werktage Puffer ein.
| Wann | Was ist zu tun | Materialien |
|---|---|---|
| 21–15 Tage vorher | Name, Logo und Farben festlegen; Gestaltung beauftragen; Banner und Plakat „Demnächst Eröffnung“ aufhängen; Social-Media-Profile und Unternehmensprofil in Kartendiensten anlegen | Banner, Plakat, Schaufensterfolie, erster Beitrag |
| 14–8 Tage vorher | Flyer, Gutscheine, Einladungen und Speisekarte freigeben und drucken; Absprachen mit benachbarten Betrieben treffen; 2–3 Beiträge pro Woche veröffentlichen | Flyer, Gutscheine, Einladungen, Speisekarte, A3-Plakate |
| 7–1 Tage vorher | Flyer und Einladungen verteilen; täglicher Countdown in den Stories; Tag für die Nachbarn organisieren | Flyer, Einladungen, Stories |
| Eröffnungstag | Roll-up aufstellen, Gutscheine ausgeben, Fotos machen und live berichten | Roll-up, Gutscheine, Visitenkarten |
| 1–2 Wochen danach | Plakat gegen „Jetzt geöffnet“ tauschen, sich in den sozialen Medien bei den Gästen bedanken, eingelöste Gutscheine zählen | Neues Plakat, Beiträge |
Was gehört auf Flyer, Plakat und Banner?
Jedes Eröffnungsmaterial beantwortet vier Fragen: was, wo, wann und warum sich ein Besuch lohnt. Die Rangfolge ist immer gleich: Name des Geschäfts, Eröffnungsdatum, Vorteil (z. B. „−20 % zum Start“), Adresse und zuletzt Öffnungszeiten und Kontakt. Alles darüber hinaus verwässert nur die Botschaft.
Banner und Plakate werden im Vorbeigehen gelesen, daher beschränken sie sich auf wenige Wörter. Auf einem von der Straße aus sichtbaren Banner sollte der Name als Richtwert mindestens 15–20 cm hoch sein. Die endgültige Größe hängt jedoch vom Betrachtungsabstand und vom Kontrast zum Hintergrund ab. Ein Flyer darf mehr Inhalt tragen, etwa eine kleine Karte oder einen QR-Code zu Ihrem Profil.
- Name und Logo – auf allen Materialien immer in derselben Anordnung.
- Datum und Uhrzeit der Eröffnung – groß, gut lesbar, ohne Abkürzungen wie „Sa.“.
- Angebot zum Start – ein konkreter Vorteil statt einer Liste.
- Adresse mit Orientierungspunkt – z. B. „neben der Apotheke“.
- Kontakt – Telefon, Social-Media-Profil oder QR-Code.
Wie bereiten Sie Druckdaten ohne Korrekturschleifen vor?
Legen Sie Flyer, Plakate, Gutscheine und Einladungen als PDF im Endformat mit 3 mm Beschnitt an jeder Seite an. Die erforderliche Auflösung beträgt 300 DPI, die Farben sollten in CMYK vorliegen. Halten Sie Texte und Logo im Sicherheitsabstand, also mindestens 3–5 mm von der Schnittkante entfernt. Ein QR-Code sollte nicht kleiner als ca. 2×2 cm sein.
Großformate wie Banner oder Roll-up nehmen Druckereien meist im Maßstab 1:10 an. Für ein Banner genügen im Maßstab 1:1 100–150 DPI, was 1000–1500 DPI in der 1:10-Datei entspricht. Lassen Sie an den Bannerrändern ca. 5 cm frei für Saum und Ösen. Die Anforderungen können von Druckerei zu Druckerei abweichen, prüfen Sie daher vor dem Versand immer das Datenblatt.
Wenn Sie keinen Grafiker haben, können Sie fertige Entwürfe über das Formular bei plakaty.shop (wielkareklama.eu studio) bestellen. Das Paket „Guter Start“ für 12 € umfasst einen Entwurf, die „Kleine Kampagne“ für 35 € sechs verschiedene. Sie erhalten die Dateien als PDF mit 3 mm Beschnitt, Banner und Roll-up im Maßstab 1:10. Ganz gleich, wer die Gestaltung übernommen hat: Lesen Sie vor dem Druck jeden Text, jede Telefonnummer und die Adresse selbst gegen.
Was ist bei Flyern und Bannern im öffentlichen Raum zu beachten?
In Briefkastenanlagen von Mehrfamilienhäusern und in geschlossenen Wohnanlagen verteilen Sie nur mit Zustimmung der Hausverwaltung oder Eigentümergemeinschaft. Briefkästen mit dem Aufkleber „Bitte keine Werbung“ lassen Sie aus. Das ist eine einfache Regel fürs Image, und die Nachbarn merken sich schnell, wer sich nicht daran hält.
Ein Banner an einem fremden Zaun oder Gebäude erfordert die Zustimmung des Eigentümers. Zudem regeln viele Gemeinden Größe und Art von Werbeanlagen an Fassaden über örtliche Vorschriften, teils ist sogar eine Genehmigung nötig. Die Regeln unterscheiden sich von Ort zu Ort, fragen Sie daher vor der Bestellung eines großen Banners bei Ihrer Gemeinde bzw. dem Bauamt oder bei der Hausverwaltung nach.
Checkliste
- Datum, Uhrzeit und Adresse der Eröffnung sind auf allen Materialien identisch
- Telefonnummer, Adresse und Profilnamen von Hand gegengelesen und geprüft
- PDF mit 3 mm Beschnitt, 300 DPI, Farben in CMYK
- Texte und Logo mindestens 3–5 mm von der Schnittkante entfernt
- Banner im Maßstab 1:10 mit ca. 5 cm freiem Rand für die Ösen
- Gutschein enthält Gültigkeitsdatum, Bedingungen und Nummerierung
- QR-Code mit dem Smartphone getestet und nicht kleiner als 2×2 cm
- Zustimmung von Hausverwaltung oder Eigentümer für Banner und Flyer in Gebäuden liegt vor
- Beiträge und Stories in 1080×1080 px und 1080×1920 px gespeichert
Häufige Fragen
Wie früh sollte die Werbung zur Geschäftseröffnung beginnen?
Am besten etwa 3 Wochen vor der Eröffnung. Banner und Plakat „Demnächst Eröffnung“ hängen Sie gleich zu Beginn auf, Flyer und Einladungen verteilen Sie 3–7 Tage vor dem Start. So bleibt die Information frisch, und Sie haben genügend Zeitpuffer für den Druck.
Wie viele Flyer sollte ich für die Eröffnung drucken?
Zählen Sie die Haushalte und Betriebe in der näheren Umgebung, die Sie realistisch zu Fuß erreichen, und rechnen Sie eine Reserve zum Verteilen am Eingang hinzu. Für ein kleines Geschäft im Wohnviertel genügen meist einige hundert bis etwa 2.000 Stück. Eine höhere Auflage senkt zwar den Stückpreis, lohnt sich aber nicht, wenn Sie sie nicht rechtzeitig verteilen können.
Welches Banner eignet sich für die Eröffnung eines Ladens oder Cafés?
Am häufigsten bewährt sich ein Frontlit-Banner mit 440–510 g/m² im Format 300×100 cm, mit verschweißtem Saum und Ösen alle ca. 50 cm. Für einen Zaun an windiger Stelle ist Mesh-Plane die bessere Wahl. Beschränken Sie den Inhalt auf Namen, Eröffnungsdatum und einen Vorteil.
Was sollte auf einem Eröffnungsgutschein stehen?
Ein einfacher Vorteil, z. B. ein prozentualer Rabatt, ein zweites Produkt gratis oder eine kostenlose Zusatzleistung. Ergänzen Sie ein deutlich sichtbares Gültigkeitsdatum und die Einlösebedingungen. Eine Nummerierung oder ein Code hilft Ihnen zu zählen, wie viele Gäste dank der Gutscheine gekommen sind.
Brauche ich eine Genehmigung für ein Banner am Gebäude?
An einem fremden Gebäude oder Zaun benötigen Sie immer die Zustimmung des Eigentümers oder der Hausverwaltung. Darüber hinaus legen manche Gemeinden in örtlichen Vorschriften fest, welche Größen und Arten von Werbeanlagen zulässig sind. Klären Sie die Regeln vor der Bestellung bei Ihrer Gemeinde bzw. dem zuständigen Bauamt.

