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Werbung für die Gastronomie: Flyer, Plakate, Speisekarten und Grafiken – Ideen und Beispiele

Branchen7 Min. Lesezeit · Aktualisiert:

Kurz gesagt

Die wichtigsten Werbemittel in der Gastronomie sind die Speisekarte (A4, A5 oder DL auf 300–350 g/m² Karton, idealerweise laminiert), der Flyer mit dem Angebot zum Mitnehmen (DL 99×210 mm oder A5 auf 130–170 g/m² Papier) und das Schaufensterplakat (A3–A1). Ergänzen Sie diese durch ein Firmenschild, Aufkleber für Verpackungen und Posts im Format 1080×1080 px. Druckdaten legen Sie mit 300 DPI in CMYK an, mit 3 mm Beschnitt und 3–5 mm Sicherheitsabstand; Preise und Telefonnummer setzen Sie in mindestens 9–10 pt.

Beispielentwürfe für diese Branche

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Sie führen ein Restaurant, eine Pizzeria, ein Café, einen Foodtruck oder eine Bäckerei? In der Gastronomie wirkt Werbung am besten, wenn der Gast sofort sieht, was er isst, was es kostet und wie er bestellen kann. Im Folgenden finden Sie die Werbemittel, die wirklich verkaufen, 10 bewährte Ideen, fertige Slogans, die passende Farbwahl, einen Jahreskalender mit Anlässen und die Fehler, die Sie besser vermeiden. Unter dem Text sehen Sie Beispielentwürfe aus unserer Galerie für die Gastronomie.

Welche Werbemittel sind in der Gastronomie am wichtigsten?

In einem gastronomischen Betrieb hat Werbung zwei Aufgaben: Passanten hereinzuholen und dafür zu sorgen, dass Gäste wiederkommen oder zum Mitnehmen bestellen. Die Basis bilden deshalb die Speisekarte, die der Gast in der Hand hält, und der Flyer, der nach Hause oder ins Büro wandert und neben dem Telefon liegt. Plakat und Firmenschild sorgen für Laufkundschaft, Social-Media-Grafiken binden die Stammgäste.

Die Grammatur richtet sich danach, wie lange ein Druckstück halten soll. Die Speisekarte am Tisch wird hunderte Male angefasst und braucht daher kräftigen Karton und eine Laminierung, während ein Flyer für die Briefkastenverteilung dünner und günstiger sein darf.

WerbemittelÜbliches FormatPapier / VeredelungEinsatzzweck
Speisekarte / PreislisteA4, A5, DL, quadratisch 210 mm300–350 g/m², matt oder glänzend laminiertKarte am Tisch, Menü an der Theke
FlyerDL (99×210 mm), A5, A6130–170 g/m² BilderdruckKarte zum Mitnehmen, Aktionen, Lieferservice
PlakatA3, A2, A1150–200 g/m², fürs Schaufenster Papier oder FolieTagesgericht, Neuheit, Veranstaltung
Schild / Tafelz. B. 60–120 cm breitDibond, PVC, AcrylglasBeschilderung von Lokal und Foodtruck
Aufkleber / Etikettbeliebige FormFolie, SelbstklebepapierVerpackungen, Gläser, Pizzakartons
GutscheinDL, 210×100 mm, A6300–350 g/m²Geschenke, Treuekarten
Post / Story1080×1080 px, 1080×1920 pxRGB, digitale DateiTageskarte, Ankündigungen, Aktionen

10 Werbeideen für Restaurant, Pizzeria und Café

Sie müssen nicht alles auf einmal umsetzen. Wählen Sie 2–3 Ideen, die zu Ihrem Lokal passen, und setzen Sie diese konsequent in einem einheitlichen Gestaltungsstil um.

Was gehört auf Flyer oder Plakat? Beispiel-Slogans

Ein guter Gastro-Flyer beantwortet fünf Fragen: Was gibt es, was kostet es, wo ist es, wann ist geöffnet und wie bestellt man? Die Reihenfolge der Inhalte sollte lauten: Slogan oder Angebotsname, Foto oder Illustration, konkrete Gerichte mit Preisen, Telefonnummer und Adresse, Öffnungszeiten. Auf einem Plakat ist noch weniger Platz – beschränken Sie sich dort auf eine Botschaft und einen Preis.

Der Slogan sollte kurz und konkret sein. Statt Allgemeinplätzen wie „die beste Küche der Stadt“ schreiben Sie lieber, was der Gast bekommt: Geschmack, Zeitersparnis, Preis oder einen anderen Vorteil.

Welche Farben und welcher Stil passen zur Gastronomie?

In der Gastronomie beeinflussen Farben Appetit und Stimmung. Warme Töne wie Rot, Orange und Gelb stehen für Energie und schnelles Essen, Grün-, Beige- und Brauntöne für Natürlichkeit, Kaffee und Backwaren. Dunkle Hintergründe mit viel Weißraum signalisieren ein gehobenes Preisniveau.

Am wichtigsten ist das Foto der Speisen: scharf, hell und hochauflösend (300 DPI in der endgültigen Druckgröße). Ein gutes Foto verkauft mehr als zehn kleine, und Handyfotos, die abends bei gelbem Licht entstanden sind, wirken im Druck meist dunkel und wenig appetitlich.

Art des LokalsFarbenGestaltungsstil
PizzeriaRot, Grün, Creme, Holztönerustikal, italienisch, handschriftliche Akzente
CaféBrauntöne, Beige, Pastell, Schwarzminimalistisch, viel Licht, zarte Typografie
Fine-Dining-RestaurantSchwarz, Graphit, Gold, tiefes Grünelegant, Serifenschriften, viel Weißraum
Bistro / MittagslokalOrange, Gelb, Weißschlicht, gut lesbar, große Preise
Foodtruckstarke Kontraste, Neonfarben, Gelb, SchwarzStreetfood, mutige Typografie, Illustrationen
Bäckerei / KonditoreiBeige, Goldbraun, Puderrosaheimelig, traditionell, Nahaufnahmen

Aktionskalender für die Gastronomie – wann sollten Sie Werbung drucken?

Planen Sie saisonale Werbung mit Vorlauf: Gestaltung, Druck und Verteilung dauern meist 2–4 Wochen, und Gäste reservieren für Feiertage und Firmenfeiern früher als für ein gewöhnliches Abendessen. Die folgende Übersicht hilft Ihnen, das Jahr zu planen.

ZeitraumAnlassWas vorbereiten
JanuarNeujahr, Beginn der Faschings- und KarnevalszeitGutscheine, Plakat mit Menü fürs Familienessen
FebruarValentinstag, Fasching / KarnevalValentinsmenü, Plakat mit Krapfen bzw. Berlinern in der Bäckerei
März–AprilWeltfrauentag, OsternFlyer für Osterbestellungen, Posts
Mai–JuniMaifeiertag und Brückentage, Kommunion und Konfirmation, Muttertag, VatertagAngebot für Feiern, Gutscheine, Kinderkarte
Juli–AugustGastgarten- und Terrassensaison, Stadtfeste, SommerferienBanner für den Gastgarten, Roll-up für den Foodtruck, Sommerkarte
September–OktoberRückkehr in Büro und Schule, HerbstsaisonMittagstisch-Flyer für Firmen, neue Karte
NovemberMartinsgans, Black FridayPlakat zur Veranstaltung, Gutschein-Aktion
DezemberWeihnachtsfeiern, Weihnachten, SilvesterFlyer für Weihnachtscatering, Einladungen, Gutscheine

Typische Fehler in der Werbung für Gastronomiebetriebe

Die meisten misslungenen Gastro-Werbemittel scheitern an Kleinigkeiten, die dem Gast sofort auffallen. Gehen Sie diese Liste vor jedem Druckauftrag durch.

Wie bereiten Sie Druckdaten für Speisekarten, Flyer und Plakate vor?

Legen Sie die Druckdatei im Endformat plus 3 mm Beschnitt an jeder Seite an und halten Sie wichtige Inhalte (Preise, Telefonnummer, Logo) mindestens 3–5 mm von der Schnittlinie entfernt. Fotos benötigen 300 DPI in der endgültigen Größe, die Farben sollten in CMYK angelegt sein. Das sicherste Format ist ein PDF mit eingebetteten Schriften; für Roll-ups und Banner akzeptieren Großformatdruckereien in der Regel PDFs im Maßstab 1:10.

Wenn Sie keinen eigenen Grafiker haben, können Sie die Gestaltung von Speisekarte, Flyer oder Post bei plakaty.shop (wielkareklama.eu studio) bestellen: Sie füllen ein kurzes Formular aus und erhalten nach wenigen Minuten Entwürfe als PNG und PDF mit 3 mm Beschnitt, ab 12 € pro Entwurf. Ganz gleich, wer das Design erstellt hat: Lesen Sie vor dem Druck selbst alle Gerichtnamen, Preise, Telefonnummern und Adressen Korrektur.

Checkliste

  • Preise, Gerichtnamen und Allergene mit der aktuellen Karte abgeglichen
  • Telefonnummer, Adresse und Öffnungszeiten Ziffer für Ziffer geprüft
  • 3 mm Beschnitt und 3–5 mm Sicherheitsabstand zur Schnittlinie
  • Fotos mit 300 DPI in der endgültigen Größe, hell und scharf
  • Farben in CMYK, Schriften im PDF eingebettet
  • Schriftgröße für Preise und Telefonnummer auf dem Flyer mindestens 9–10 pt
  • Grammatur und Laminierung passend zur geplanten Nutzungsdauer gewählt
  • Farben und Logo einheitlich mit Schild und Social Media

Häufige Fragen

Welches Flyerformat eignet sich am besten für eine Pizzeria oder ein Restaurant mit Lieferservice?

Am häufigsten wird DL (99×210 mm) gewählt, denn es bietet Platz für eine gekürzte Karte, lässt sich leicht in die Bestelltüte legen und passt in jeden Briefkasten. Bei einer umfangreicheren Karte ist ein beidseitiger A5-Flyer oder ein gefalzter A4-Flyer die bessere Wahl. Papier mit 130–170 g/m² reicht für die Verteilung aus.

Auf welchem Papier sollte die Speisekarte im Restaurant gedruckt werden?

Die Karte am Tisch drucken Sie am besten auf 300–350 g/m² Karton mit matter oder glänzender Laminierung, die vor Flecken schützt und das Abwischen ermöglicht. Wenn sich Ihre Preise oft ändern, ist eine günstigere einseitige Karte, die Sie jede Saison austauschen, sinnvoller als eine teure gebundene Mappe.

Wie groß sollte das Plakat im Schaufenster sein?

Für ein Schaufenster, das vom Gehweg aus betrachtet wird, eignen sich A2 oder A1, weil Überschrift und Preis aus mehreren Metern lesbar sind. A3 reicht für Tür, Theke oder eine Tafel am Eingang. Je größer der Abstand, desto weniger Text und desto größere Buchstaben.

Was gehört auf einen Gastro-Flyer?

Name und Logo des Lokals, ein kurzer Slogan, ausgewählte Gerichte mit Preisen, Telefonnummer, Adresse, Öffnungszeiten und ein Hinweis auf Lieferung oder Abholung. Ein QR-Code zur vollständigen Karte oder zur Online-Bestellung ist eine sinnvolle Ergänzung. Alles Weitere verschlechtert meist nur die Lesbarkeit.

Wie bewerbe ich einen Foodtruck, der seinen Standort wechselt?

Setzen Sie auf mobile Werbemittel: ein Roll-up mit 85×200 cm, eine Menütafel am Verkaufsfenster und Aufkleber für Verpackungen mit dem Link zu Ihrem Social-Media-Profil. Aktuelle Standorte kündigen Sie in Stories mit 1080×1920 px in einer festen Vorlage an, damit Ihre Gäste Ihre Grafiken sofort wiedererkennen.

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