Werbung für Immobilien, Bauträger und Renovierungsfirmen: Flyer, Plakate und Grafiken – Ideen und Beispiele
In der Immobilien- und Renovierungsbranche wirken Werbemittel am besten, die direkt am Objekt sichtbar sind: ein Bauzaunbanner (z. B. 300×100 cm, PVC 440–510 g/m², Grafik mit 72–100 DPI im Maßstab 1:1), ein „Zu verkaufen“-Schild mit 60–100 cm Breite und ein A5- oder DL-Flyer auf Bilderdruckpapier 130–170 g/m², der in der Nachbarschaft verteilt wird. Ergänzen Sie diese mit einer Visitenkarte 85×55 mm auf 350 g/m² Karton, einem Roll-up 85×200 cm für Immobilienmessen und Social-Media-Posts im Format 1080×1080 px. Druckdaten für Kleinformate legen Sie mit 300 DPI und 3 mm Beschnitt an; die Telefonnummer auf dem Banner sollte so groß sein, dass man sie von der Straße aus lesen kann (in der Regel mindestens 8–10 cm hoch).
Beispielentwürfe für diese Branche
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Immobilien und Renovierungen verkaufen sich lokal: Der Kunde wohnt ein paar Straßen weiter, kommt an der Baustelle vorbei oder sieht den Firmenwagen vor dem Nachbarhaus. Deshalb spielt Gedrucktes in dieser Branche nach wie vor eine große Rolle, und Social-Media-Grafiken ergänzen es. Hier erfahren Sie, welche Werbemittel sich lohnen, finden 10 bewährte Ideen, fertige Slogans, passende Farben, einen Aktionskalender und die Fehler, die bei Maklerbüros, Bauträgern, Renovierungsfirmen und Innenarchitekten am häufigsten das Budget verschwenden.
Welche Werbemittel sind in der Immobilienbranche am wichtigsten?
Am wichtigsten sind Werbeträger, die direkt am Objekt und in dessen Umgebung arbeiten: Banner, Schild und Flyer. Sie erreichen Menschen, die sich bereits für ein bestimmtes Wohngebiet interessieren oder gerade eine Renovierung in der Nachbarschaft planen. Visitenkarte und Exposé-Karte runden den Kontakt beim persönlichen Termin ab, Social-Media-Grafiken halten das Interesse zwischen den Terminen wach.
Die Auswahl hängt von der Art des Unternehmens ab. Bauträger und Renovierungsfirmen haben den Bauzaun – also kostenlose Werbefläche. Maklerbüros leben von Schildern und Flyern im Briefkasten, Innenarchitekten von ihrem Portfolio; für sie sind ästhetische Fotos auf Plakaten, in Broschüren und Posts wichtiger.
| Werbemittel | Typisches Format | Besonders wichtig für | Druckparameter |
|---|---|---|---|
| Bauzaunbanner | 200×100, 300×100, 500×100 cm | Bauträger, Renovierungsfirma | PVC Frontlit oder Mesh-Gewebe, PDF 1:10, 72–100 DPI im Maßstab 1:1 |
| Schild / Firmenschild | 60–120 cm breit | Maklerbüro, Bauträger | PVC-Hartschaum oder Dibond, Vektorgrafik |
| Flyer | A5 (148×210 mm), DL (99×210 mm) | Maklerbüro, Renovierungsfirma | Bilderdruck 130–170 g/m², 300 DPI, 3 mm Beschnitt |
| Visitenkarte | 85×55 oder 90×50 mm | alle | Karton 350 g/m², 300 DPI, 3 mm Beschnitt |
| Plakat / Exposé-Karte | A4–A1 | Verkaufsbüro, Innenarchitekt | 150–300 DPI je nach Format |
| Roll-up | 85×200 oder 100×200 cm | Bauträger, Innenarchitekt auf Messen | PDF 1:10, wichtige Inhalte oberhalb von ca. 80 cm |
| Post und Stories | 1080×1080 und 1080×1920 px | alle | RGB, Text mit Abstand zum Rand |
10 Werbeideen für Maklerbüros, Bauträger und Renovierungsfirmen
Jede dieser Ideen lässt sich mit kleinem Budget umsetzen. Am besten kombinieren Sie 2–3 Werbeträger mit einem Slogan und einem einheitlichen Erscheinungsbild, damit Kunden Ihr Unternehmen beim zweiten Mal wiedererkennen.
- Bauzaunbanner: Hängen Sie ein Banner 300×100 cm mit Ösen im Abstand von ca. 50 cm auf – mit Firmenname, einer Leistung und großer Telefonnummer. An windigen Standorten wählen Sie Mesh-Gewebe, das Luft durchlässt.
- Schild „Zu verkaufen / Zu vermieten“: Für Maklerbüros im Format 60–100 cm, die Telefonnummer als größtes Element, das Logo kleiner. Ein einheitliches Design für alle Objekte schafft Wiedererkennung im Stadtbild.
- Flyer für Briefkästen in der Umgebung: Das Maklerbüro verteilt A5-Flyer mit kostenloser Wohnungsbewertung in einem bestimmten Wohngebiet. Die Botschaft „Wir suchen eine Wohnung für unseren Kunden“ verwenden Sie nur, wenn es diesen Kunden wirklich gibt.
- Vorher-nachher-Flyer für Renovierungsfirmen: beidseitig im DL-Format, vorne zwei Fotos desselben Badezimmers vor und nach der Renovierung, hinten Leistungsumfang und Telefonnummer. Verwenden Sie ausschließlich eigene Referenzprojekte.
- Visitenkarte mit QR-Code: 85×55 mm mit einem Code, der zum Portfolio oder zur Objektliste führt. Drucken Sie den Code mindestens ca. 2×2 cm groß und testen Sie ihn vor dem Druck mit dem Smartphone.
- Roll-up für Immobilienmessen und das Verkaufsbüro: 85×200 cm mit der Visualisierung des Projekts oben und dem Namen der Wohnanlage auf Augenhöhe. Die unteren ca. 30 cm lassen Sie für den Hintergrund frei, weil Menschen und Tische sie verdecken.
- Fahrzeugbeschriftung: Die Renovierungsfirma bringt an den Seiten und am Heck Firmenname, Leistung und Telefonnummer an. Ein Auto, das während einer Renovierung eine Woche vor dem Haus parkt, ist der günstigste Werbeträger in der Nachbarschaft.
- Exposé-Karte und Schaufensterplakat: A4 mit Grundriss, Wohnfläche, Etage und Preis, im Schaufenster des Büros A2- oder A1-Plakate mit den besten Angeboten. Tauschen Sie sie sofort nach dem Verkauf aus.
- Gutschein für eine Beratung: Innenarchitekt oder Renovierungsfirma überreicht einen DL-Gutschein für ein kostenloses Angebot oder eine Beratung vor Ort. Das funktioniert gut als Beigabe zu Wohnungen eines kooperierenden Bauträgers oder Maklerbüros.
- Serie aus Posts und Stories: 1080×1080 px für das Angebot oder Referenzprojekt der Woche und 1080×1920 px für einen kurzen „Rundgang“ durch die Wohnung. Behalten Sie in jeder Grafik Layout, Farben und Logoposition bei.
Was gehört auf Flyer, Banner oder Plakat? Beispiel-Slogans
Ein guter Flyer in dieser Branche hat fünf Elemente: eine Überschrift mit Nutzen, 3–5 kurze Punkte, einen Beleg (Referenzfoto, Visualisierung, Grundriss), eine Handlungsaufforderung mit Telefonnummer und das Einzugsgebiet. Auf dem Banner bleiben nur Überschrift, eine Information und die Telefonnummer – Autofahrer haben wenige Sekunden zum Lesen.
Vermeiden Sie Floskeln wie „professionell und zuverlässig“. Konkrete Angaben wie Angebotsfrist, Leistungsumfang oder Zimmeranzahl überzeugen mehr als Adjektive.
- Maklerbüro: „Sie verkaufen Ihre Wohnung in diesem Viertel? Kostenlose Bewertung bei Ihnen zu Hause“
- Maklerbüro: „Wir verkaufen, vermieten und erledigen die Formalitäten. Rufen Sie an: …“
- Bauträger: „2- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit Garten. Verkaufsbüro direkt vor Ort“
- Bauträger: „Besichtigen Sie die Musterwohnung – vereinbaren Sie telefonisch einen Termin“
- Renovierungsfirma: „Badsanierung schlüsselfertig. Angebot nach Besichtigung, Termin im Vertrag“
- Renovierungsfirma: „Wir renovieren in Ihrer Nähe. Und hinterlassen alles sauber“
- Innenarchitekt: „Ihre Inneneinrichtung – geplant nach Ihrem Budget“
- Innenarchitekt: „Beratung vor Ort – sehen Sie, was sich ohne Stemmarbeiten verändern lässt“
Welche Farben und welcher Stil passen zur Immobilienbranche?
Die Farben hängen davon ab, was Sie verkaufen: Vertrauen, einen Traumort oder eine schnelle Dienstleistung. Maklerbüros und Bauträger setzen auf Ruhe und Qualität, Renovierungsfirmen auf Fernwirkung, Innenarchitekten auf einen Hintergrund, der nicht mit den Interior-Fotos konkurriert.
Unabhängig vom Stil sollten Sie Ihre Firmenfarben in CMYK für den Druck und in RGB für Online-Grafiken festlegen, denn kräftige Bildschirmfarben fallen im Druck meist dunkler aus. Wohnungsfotos müssen hell, gerade ausgerichtet und hochauflösend sein – sie verkaufen, nicht die Dekoration.
| Unternehmensart | Farben | Stil und Typografie |
|---|---|---|
| Maklerbüro | Marineblau, Graphit, Weiß, Akzent in Gold oder Kupfer | zurückhaltend, schlichte serifenlose Schrift, große Telefonnummer |
| Bauträger | Grün, Beigetöne, Graphit, Farben aus der Visualisierung | Premium, viel Weißraum, Visualisierung als Hauptelement |
| Renovierungsfirma | Orange oder Gelb mit Graphit, eventuell Rot | kontrastreich, kräftige Buchstaben, aus der Ferne lesbar |
| Innenarchitekt | Weiß, Grautöne, natürliche Beigetöne, Schwarz | minimalistisch, randabfallende Fotos, elegante Schrift |
Aktionskalender: Wann lohnt sich Werbung für Immobilien und Renovierungen?
Der Markt folgt einem eigenen Rhythmus aus Bausaison, Semesterbeginn und Feiertagen. Bereiten Sie Ihre Werbemittel mindestens einige Wochen im Voraus vor, denn auch Druck und Montage von Bannern brauchen Zeit.
| Zeitraum | Anlass | Was vorbereiten |
|---|---|---|
| Januar–Februar | Planung von Renovierungen für das Frühjahr | Flyer mit Angebotsaktion, Posts mit Referenzen, Beratungsgutschein |
| März–April | Start der Bausaison | neue Bauzaunbanner, Fahrzeugbeschriftung, Fassaden und Gärten |
| Mai–Juni | Immobilienmessen, Tage der offenen Tür | Roll-up, Plakate, Einladungen, Exposé-Karten |
| Juli–August | Renovierungen während der Urlaubszeit, Vermietung vor Semesterbeginn | Flyer für Wohnungseigentümer, Stories mit Mietangeboten |
| September–Oktober | Semesterbeginn, Herbstmessen, Arbeiten vor dem Winter | Mietangebote, Banner zu Dämmung und Fenstern |
| November–Dezember | Jahresende, Weihnachten | Weihnachtskarten für Kunden und Partner, Jahresrückblick der Projekte |
Wie bereiten Sie Druckdaten vor, damit der Druck gelingt?
Kleinformate (Visitenkarten, Flyer, Exposé-Karten) legen Sie mit 300 DPI an, im Endformat plus 3 mm Beschnitt an jeder Seite und mit einem Sicherheitsabstand von ca. 3–5 mm für Text. Großformate nehmen Großformatdruckereien in der Regel als PDF im Maßstab 1:10 an; eine Auflösung von 72–150 DPI im Maßstab 1:1 reicht aus, weil ein Banner aus mehreren Metern Entfernung betrachtet wird.
Wenn Sie keinen Grafiker haben, bestellen Sie das Design für Flyer, Banner oder Roll-up bei plakaty.shop (wielkareklama.eu studio): Sie füllen ein kurzes Formular aus und erhalten nach wenigen Minuten Entwürfe, ab 12 € pro Entwurf, mit PDF-Datei inklusive Beschnitt bzw. im Maßstab 1:10 für Großformate. Texte, Telefonnummern und Adressen lesen Sie vor dem Druck bitte immer selbst Korrektur.
Typische Fehler in der Werbung für Immobilien und Renovierungen
Die meisten misslungenen Werbemittel in dieser Branche haben dasselbe Problem: zu viele Informationen auf einem Träger, den man nur wenige Sekunden lang sieht. Die zweite Fehlergruppe sind schwache Fotos und fehlende konkrete Angaben.
- Banner mit ganzen Textabsätzen und einer Telefonnummer, die von der Fahrbahn aus nicht lesbar ist.
- Stockfotos statt eigener Referenzprojekte – Renovierungskunden merken das schnell.
- Dunkle, schiefe oder unscharfe Wohnungsfotos und Visualisierungen in niedriger Auflösung.
- Fehlender Beschnitt von 3 mm, sodass nach dem Schneiden ein weißer Rand am Flyer bleibt.
- Veraltete Preise und Angebote auf Schaufensterplakaten oder Schildern.
- QR-Code, der auf eine nicht existierende Seite führt oder zu klein ist, um vom Smartphone erkannt zu werden.
- Unbelegte Aussagen wie „der Günstigste“ oder „der Beste“ sowie Terminzusagen, die Sie nicht einhalten können.
- Fehlendes Einzugsgebiet – der Kunde weiß nicht, ob die Firma auch in seinen Ort kommt.
Checkliste
- Telefonnummer, Adresse und Firmenname gelesen und manuell geprüft
- Die Telefonnummer ist das größte Element auf Banner und Schild
- Druckdaten für Kleinformate mit 300 DPI und 3 mm Beschnitt
- Großformate als PDF im Maßstab 1:10 im vereinbarten Maß
- Fotos eigener Referenzprojekte oder Visualisierungen in hoher Auflösung
- QR-Code mit dem Smartphone gescannt und führt zu einer funktionierenden Seite
- Preise, Wohnflächen und Verfügbarkeit der Angebote am Drucktag aktuell
- Auf dem Flyer sind Einzugsgebiet und eine klare Kontaktaufforderung angegeben
- Zustimmung des Zaun-Eigentümers oder Bauherrn zum Aufhängen des Banners liegt vor
Häufige Fragen
Wie bewerbe ich ein Maklerbüro lokal?
Setzen Sie auf einheitliche „Zu verkaufen“-Schilder mit großer Telefonnummer, A5-Flyer mit kostenloser Bewertung, die in ausgewählten Wohngebieten verteilt werden, und Plakate mit Angeboten im Schaufenster. Ergänzen Sie das mit Posts im Format 1080×1080 px mit dem Angebot der Woche. Ein einheitliches Erscheinungsbild aller Werbemittel sorgt dafür, dass die Menschen Ihr Büro mit ihrem Viertel verbinden.
Welche Größe sollte ein Bauzaunbanner haben?
Am häufigsten wird 300×100 cm gewählt, bei längeren Zäunen 500×100 cm oder mehrere Banner nebeneinander. An windigen Standorten ist Mesh-Gewebe besser geeignet als vollflächiges PVC. Beschränken Sie den Inhalt auf Firmenname, eine Leistung oder den Projektnamen und die Telefonnummer.
Was sollte auf dem Flyer einer Renovierungsfirma stehen?
Beginnen Sie mit einer konkreten Leistung und ihrem Nutzen, z. B. „Badsanierung schlüsselfertig“, ergänzen Sie 3–5 Punkte zum Leistungsumfang, Vorher-nachher-Fotos und die Telefonnummer. Geben Sie an, in welchen Orten Sie arbeiten und wie das Angebot zustande kommt. Ein DL- oder A5-Format reicht dafür völlig aus.
Welche Papierstärke eignet sich für Flyer und Visitenkarten?
Flyer werden meist auf Bilderdruckpapier mit 130–170 g/m² gedruckt, wobei schwereres Papier sich besser für Flyer eignet, die persönlich überreicht werden. Visitenkarten druckt man standardmäßig auf Karton mit 350 g/m². Mattes Bilderdruckpapier passt gut zum zurückhaltenden Stil von Architekten und Maklerbüros, glänzendes bringt die Farben von Interior-Fotos stärker zur Geltung.
Welche Farben eignen sich für Immobilienwerbung?
Maklerbüros wählen meist Marineblau, Graphit und Weiß mit einem warmen Akzent, Bauträger Grün- und Beigetöne, die zur Visualisierung passen. Renovierungsfirmen profitieren von starkem Kontrast, etwa Orange mit Graphit, das man schon von Weitem sieht. Innenarchitekten sollten auf einen neutralen Hintergrund setzen, der die Fotos ihrer Projekte in Szene setzt.
