Weihnachtskarten für Firmen: 10 Ideen zu Motiv, Grußtext, Termin, Format und Papier
Weihnachtskarten für Firmen werden meist im Format A6 (105×148 mm), DL (99×210 mm) oder quadratisch mit 150×150 mm gedruckt, auf Karton mit 300–350 g/m². Die Druckdatei sollte in CMYK mit 300 DPI, 3 mm Beschnitt und einer Schriftgröße von mindestens 8 pt angelegt sein. Postkarten an Empfänger im Inland geben Sie 2–3 Wochen vor Heiligabend auf, ins Ausland 3–5 Wochen vorher. Die elektronische Version verschicken Sie 1–2 Wochen vor den Feiertagen.
Eine gute Weihnachtskarte vom Unternehmen ist ein kleiner, aber sehr persönlicher Kontakt zu Ihren Kunden. Der Empfänger hält sie in der Hand und stellt sie oft auf den Schreibtisch. Deshalb zählen Idee, Text und Druckqualität. Hier finden Sie 10 bewährte Motive, fertige Beispiele für Grußtexte, Versandtermine, eine Übersicht der Formate und Papiere sowie Tipps für die digitale Version.
10 Ideen für Weihnachtskarten für Firmen
Die besten Karten verbinden weihnachtliche Stimmung mit dem Charakter Ihres Unternehmens. Wählen Sie ein Leitmotiv und bleiben Sie konsequent dabei: Farben aus Ihrem Corporate Design, eine Schriftart und ein gut lesbarer Grußtext.
- Minimalismus mit Logo – formen Sie aus dem Logo einen Tannenbaum oder eine Christbaumkugel oder bestäuben Sie es mit Schnee und lassen Sie viel Weißraum. Eine einzige Akzentfarbe aus Ihrem Corporate Design genügt.
- Motiv aus Ihrer Branche – ordnen Sie Gegenstände, mit denen Sie arbeiten, zu einem Tannenbaum an: Schlüssel, Helme, Tassen, Farbtuben. So weiß der Empfänger sofort, von wem die Karte stammt.
- Foto oder Illustration des Teams – ein weihnachtliches Teamfoto oder gezeichnete Porträts der Mitarbeitenden. Denken Sie an die Einwilligung jeder Person zur Nutzung ihres Bildes.
- Handgezeichnete Illustration oder Aquarell – beauftragen Sie eine Illustratorin oder einen Illustrator oder kaufen Sie ein Motiv in einer Bilddatenbank mit einer Lizenz, die den Druck abdeckt. Zarte Aquarelle wirken besonders schön auf ungestrichenem Papier.
- Spendenkarte – schreiben Sie, dass Ihr Unternehmen statt Geschenken eine bestimmte Organisation unterstützt hat. Diesen Hinweis sollten Sie nur drucken, wenn die Spende tatsächlich erfolgt ist.
- Jahresrückblick – 3–4 kurze Fakten aus dem zu Ende gehenden Jahr (neuer Standort, Zahl der umgesetzten Projekte) und ein Dank für die Zusammenarbeit. Verwenden Sie ausschließlich echte Zahlen.
- Nachhaltige Karte – Recyclingpapier, Kraftkarton oder Saatpapier zum Einpflanzen. Ergänzen Sie einen Satz dazu, was der Empfänger nach den Feiertagen mit der Karte machen kann.
- Karte mit Zusatznutzen – ein faltbarer Christbaumanhänger, eine Pop-up-Karte oder eine Rückseite mit Kalender für das neue Jahr. Solche Drucksachen bleiben länger auf dem Schreibtisch.
- Veredelung als Hauptmotiv – ein goldener Stern in Heißfolienprägung oder Schneeflocken mit partiellem UV-Lack auf mattschwarzem Grund. Das Layout darf ganz schlicht sein, denn die Wirkung entsteht durch die Veredelung.
- QR-Code mit Überraschung – der Code führt zu einem Video mit Weihnachtsgrüßen des Teams oder zu einer weihnachtlichen Playlist. Drucken Sie ihn mindestens 20×20 mm groß und testen Sie ihn auf mehreren Smartphones.
Wie schreibt man Weihnachtsgrüße für Firmen? Beispiele
Grüße vom Unternehmen sollten kurz sein: 2–4 Sätze, ohne Angebote und Rabatte. Passen Sie den Ton an die Beziehung an – gegenüber einer Bank schreiben Sie anders als gegenüber den Stammgästen eines Cafés um die Ecke. Eine handschriftliche Unterschrift der Person, die den Empfänger kennt, wirkt stärker als eine gedruckte.
Wenn Sie Karten an Empfänger unterschiedlicher Religionen oder ins Ausland verschicken, sind neutrale Formulierungen wie „Season’s Greetings“ oder „Happy Holidays“ statt religiöser Bezüge die sicherere Wahl.
- Förmlich: „Zum Weihnachtsfest wünschen wir Ihnen Ruhe, Gesundheit und Freude und für das neue Jahr viele erfolgreiche Vorhaben. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.“
- Herzlich, für Stammkunden: „Danke, dass Sie uns das ganze Jahr über begleitet haben. Wir wünschen Ihnen erholsame Feiertage und schöne Momente mit Ihren Liebsten.“
- Für Geschäftspartner: „Auf unsere gemeinsamen Projekte sind wir stolz. Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein neues Jahr, in dem wir weitere Pläne gemeinsam verwirklichen.“
- Kurz, für kleine Formate: „Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr – Ihr Team von [Firmenname].“
- Universell, zweisprachig: „Season’s Greetings and a Happy New Year. Frohe Feiertage und ein erfolgreiches neues Jahr.“
Wann sollten Sie Weihnachtskarten an Kunden verschicken?
Die Karte sollte ankommen, bevor der Empfänger in die Weihnachtspause geht – viele Unternehmen schließen ihre Büros bereits einige Tage vor Heiligabend. Gestaltung, Druck, Adressierung und Unterschriften dauern länger, als man denkt. Planen Sie deshalb mit einigen Wochen Puffer, am besten schon im November.
| Kanal / Empfänger | Wann versenden | Hinweise |
|---|---|---|
| Post, Empfänger im Inland | 2–3 Wochen vor Heiligabend | Im Dezember hat die Post Hochsaison – verschieben Sie die Aufgabe nicht auf die letzte Woche |
| Post, Empfänger im Ausland | 3–5 Wochen vor den Feiertagen | Die Laufzeit hängt vom Land und von der Versandart ab |
| Kurier oder persönlich mit Geschenk | Letzte volle Arbeitswoche des Empfängers | Klären Sie, bis wann das Büro Ihres Partners geöffnet ist |
| 1–2 Wochen vor den Feiertagen, an einem Werktag | Vor der Welle automatischer Abwesenheitsnotizen | |
| Neujahrskarte | Zwischen den Feiertagen und den ersten Januartagen | Eine gute Lösung, wenn Sie es vor Weihnachten nicht mehr schaffen |
Welches Format und welcher Umschlag passen?
Das Format hängt von der Versandart und der Textmenge ab. A6 und DL sind im Druck und Versand am günstigsten, ein Quadrat wirkt hochwertiger, und eine Klappkarte bietet innen Platz für eine handschriftliche Notiz. Prüfen Sie vor der Bestellung der Umschläge, ob sie in die Maße eines Standardbriefs Ihres Versanddienstleisters passen – ungewöhnliche Formate können das Porto erhöhen.
| Kartenformat | Endformat | Passender Umschlag | Wann wählen |
|---|---|---|---|
| A6 | 105×148 mm | C6 (114×162 mm) | Klassische Postkarte, hohe Auflagen |
| A5, gefalzt auf A6 | 148×210 mm offen | C6 (114×162 mm) | Platz für Grüße und Unterschriften im Inneren |
| DL | 99×210 mm | DL (110×220 mm) | Schlank, elegant, einfach zu versenden |
| Quadrat | 150×150 mm | Quadratisch, ca. 160×160 mm | Premium-Wirkung, Karten zur persönlichen Übergabe |
| A5 | 148×210 mm | C5 (162×229 mm) | Großes Foto oder große Illustration |
Welches Papier und welche Veredelung?
Standard für einlagige Karten ist Karton mit 300–350 g/m² – er ist steif und biegt sich im Umschlag nicht. Klappkarten müssen immer gerillt werden, denn ab etwa 170 g/m² bricht das Papier ohne Rillung an der Falzkante.
Wenn Sie handschriftlich unterschreiben möchten, verzichten Sie auf glänzendes Bilderdruckpapier und Folienkaschierung, denn Kugelschreiber verschmiert darauf. Am besten schreibt es sich auf ungestrichenem Papier oder mattem Bilderdruck ohne Kaschierung – zumindest die Innenseite der Karte sollte unkaschiert bleiben.
- Matter Bilderdruck 300–350 g/m² – universell, gute Farbwiedergabe, leicht zu beschreiben.
- Glänzender Bilderdruck – satte Fotos, aber schwerer zu beschreiben.
- Feinstpapier oder strukturiertes Papier – Premium-Wirkung, ideal für Heißfolienprägung und Prägung.
- Kraftkarton – natürlicher, nachhaltiger Look; der dunkle Untergrund verändert die Farbtöne, verzichten Sie daher auf zarte Pastellfarben.
- Soft-Touch-Kaschierung – samtige Haptik, harmoniert gut mit partiellem UV-Lack.
- Heißfolienprägung und UV-Lack – benötigen in der Datei eine separate Vektorebene, angelegt in 100 % einer einzigen Farbe.
Wie bereiten Sie die Druckdatei vor?
Speichern Sie das Layout in CMYK, mit Bildern in 300 DPI im Maßstab 1:1. Legen Sie rundum 3 mm Beschnitt an und halten Sie wichtige Elemente (Text, Logo, QR-Code) mindestens 3–5 mm von der Schnittlinie entfernt. Setzen Sie Text mindestens in 8 pt, feine Schriften auf dunklem Grund besser ab 10 pt.
Kleinen Text drucken Sie in 100 % Schwarz (K), große schwarze Flächen in Tiefschwarz, z. B. C40 M30 Y30 K100. Wandeln Sie Schriften in Pfade um oder betten Sie sie ins PDF ein. Wenn Sie keinen eigenen Grafiker haben, können Sie bei plakaty.shop (wielkareklama.eu studio) eine Weihnachtskarte in den Formaten A6, A5, DL oder quadratisch 150 mm gestalten lassen – das Paket mit einem Entwurf kostet 12 €, und das fertige PDF hat 3 mm Beschnitt und einen Sicherheitsabstand. Ganz gleich, woher der Entwurf stammt: Lesen Sie vor dem Druck alle Texte und Firmenangaben Korrektur.
Elektronische Weihnachtskarte – so bereiten Sie sie vor
Die digitale Version bewährt sich bei großen Kontaktlisten und bei Empfängern im Homeoffice. Legen Sie die Grafik für die E-Mail mit 600–700 px Breite im Nachrichtentext an und exportieren Sie sie in doppelter Größe (ca. 1200–1400 px), damit sie auf hochauflösenden Bildschirmen scharf bleibt. Die JPG- oder PNG-Datei sollte nur einige hundert KB groß sein.
Verschicken Sie nicht nur eine Grafik oder einen schweren PDF-Anhang – Spamfilter bewerten Nachrichten ohne Text schlechter. Schreiben Sie die Grüße zusätzlich als normalen Text, ergänzen Sie einen Alternativtext für das Bild und personalisieren Sie die Anrede. Enthält die Karte ein Angebot oder einen Rabatt, gilt sie als Werbung, und der Versand per E-Mail erfordert die Einwilligung des Empfängers.
- E-Mail: Grafik mit 600–700 px Breite im Nachrichtentext, Export mit ca. 1200–1400 px.
- Social-Media-Beitrag: 1080×1080 px.
- Story: 1080×1920 px, wichtige Elemente mit Abstand zum oberen und unteren Rand.
- Animation: leichtes GIF oder kurzes MP4-Video, verlinkt über einen QR-Code oder einen Button in der Nachricht.
Checkliste
- Alle Grußtexte, Namen, Telefonnummern und Adressen Korrektur gelesen
- Datei in CMYK, Bilder in 300 DPI, 3 mm Beschnitt
- Text und Logo mindestens 3–5 mm von der Schnittlinie, Text mindestens 8 pt
- Schriften in Pfade umgewandelt oder im PDF eingebettet
- Ebene für Heißfolienprägung oder UV-Lack separat als Vektor angelegt
- Rillung bei Klappkarten mitbestellt
- Umschläge passend zu Format und Briefmaßen gewählt
- QR-Code auf mehreren Smartphones getestet
- Versandtermin mit Puffer für Druck und Unterschriften geplant
Häufige Fragen
Welches Format ist bei Weihnachtskarten für Firmen am beliebtesten?
Am häufigsten werden A6 (105×148 mm) mit Umschlag C6 und DL (99×210 mm) mit Umschlag DL gewählt. Beide Formate sind günstig im Druck und passen in Standardumschläge. Das Quadrat mit 150×150 mm wählt man, wenn die Karte hochwertiger wirken soll.
Welche Grammatur eignet sich für Weihnachtskarten?
Für einlagige Karten ist Karton mit 300–350 g/m² ideal. Klappkarten werden ebenfalls auf festem Karton gedruckt, aber immer gerillt, damit sie an der Falzkante nicht brechen. Wenn Sie die Karten von Hand unterschreiben möchten, wählen Sie mattes Papier ohne Kaschierung.
Wann sollten Sie Weihnachtskarten an Kunden verschicken?
Postkarten an Empfänger im Inland geben Sie 2–3 Wochen vor Heiligabend auf, ins Ausland 3–5 Wochen vorher. Die elektronische Version verschicken Sie 1–2 Wochen vor den Feiertagen an einem Werktag. Wenn Sie es nicht rechtzeitig schaffen, senden Sie eine Neujahrskarte.
Was schreibt man auf eine Weihnachtskarte vom Unternehmen?
2–4 Sätze genügen: Weihnachtsgrüße, ein Dank für die Zusammenarbeit und eine Unterschrift. Verzichten Sie auf Angebote und Rabatte, denn sie nehmen der Karte den persönlichen Charakter. Für Empfänger aus unterschiedlichen Kulturen passen neutrale Formulierungen wie „Season’s Greetings“ besser.
Ist eine gedruckte oder eine elektronische Karte besser?
Die gedruckte Karte ist persönlicher und bleibt auf dem Schreibtisch des Empfängers stehen, erfordert aber Zeit und Budget für Druck und Versand. Die elektronische Karte ist bei großen Kontaktlisten schnell und günstig. Viele Unternehmen schicken wichtigen Partnern gedruckte Karten und allen anderen E-Cards.
Wie bereiten Sie die Datei einer Weihnachtskarte für die Druckerei vor?
Speichern Sie das Layout als PDF in CMYK, mit Bildern in 300 DPI, 3 mm Beschnitt und 3–5 mm Sicherheitsabstand. Wandeln Sie Schriften in Pfade um oder betten Sie sie ein. Elemente für Heißfolienprägung oder UV-Lack legen Sie auf einer separaten Vektorebene an.

