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Werbung für regionale Lebensmittelerzeuger: Flyer, Plakate und Grafiken – Ideen und Beispiele

Branchen8 Min. Lesezeit · Aktualisiert:

Kurz gesagt

Imkereien, Räuchereien, Käsereien und Hofläden profitieren am meisten von einem guten Produktetikett, einem Flyer in A5 oder DL als Beilage zu jeder Bestellung, einem Plakat in A3–A2 für Märkte und Partnerläden sowie Posts im Format 1080×1080 px. Legen Sie Druckdaten mit 300 DPI im Maßstab 1:1 an (Roll-up und Banner im Maßstab 1:10), mit 3 mm Beschnitt und wichtigen Inhalten mindestens 3–5 mm vom Rand entfernt. Flyer drucken Sie am besten auf 130–170 g/m², die Schrift auf dem Flyer sollte nicht kleiner als 8 pt sein, und auf Lebensmitteletiketten muss die x-Höhe mindestens 1,2 mm betragen.

Beispielentwürfe für diese Branche

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Honig, Wurst, Käse, Konfitüre oder Wein verkaufen sich über Vertrauen und eine gute Geschichte. Ihre Kundschaft möchte wissen, wer das Produkt hergestellt hat, woher die Rohstoffe stammen und warum es mehr kosten darf als im Supermarkt. Drucksachen und Grafiken müssen genau das in wenigen Sekunden erzählen: am Marktstand, im Regal des Partnerladens und auf dem Smartphone. Im Folgenden finden Sie die Werbemittel, die in dieser Branche am besten funktionieren, sofort umsetzbare Ideen, Beispielslogans, passende Farben, einen Aktionskalender und typische Fehler, die Sie vermeiden sollten.

Welche Werbemittel sind für regionale Erzeuger am wichtigsten?

In dieser Branche ist das Produkt selbst die wichtigste Werbung. Deshalb steht das Etikett an erster Stelle, dicht gefolgt von Banderole und Anhänger. Sie entscheiden darüber, ob ein Glas oder ein Stück Käse auf dem Wochenmarkt oder im Hofladen in die Hand genommen wird.

Die zweite Säule sind Werbemittel, die nach dem Kauf wirken: der Flyer im Paket, die Visitenkarte an der Kasse, der Gutschein für eine Verkostung. Die dritte Säule ist die Sichtbarkeit auf Märkten und am Hof: Roll-up, Zaunbanner, Hinweisschild an der Straße. Social-Media-Grafiken verbinden alles miteinander, denn die Kundschaft regionaler Erzeuger bestellt häufig per Nachricht oder Telefon nach.

WerbemittelTypisches FormatWo es am besten wirkt
Produktetikettbeliebige Größe, rund, oval, rechteckigGlas, Flasche, Käse- und Wurstverpackung
Banderole / Manschettean den Umfang der Verpackung angepasstGeschenksets, Aufschnitt, Käsestücke
Anhänger50×90 oder 60×120 mmWeinflaschen, Liköre, Geschenkkörbe
FlyerA6, A5, DLPakete, Marktstand, Partnerläden
PlakatA3, A2Schaufenster, Aushang im Laden, Gasthaus
Roll-up85×200 oder 100×200 cmMessen, Feste, Verkostungen
Zaunbannerz. B. 300×100 cmHoftor, Straßenverkauf
Schildz. B. 60–120 cm breitEingang zu Hofladen, Imkerei, Räucherei
Post / Stories1080×1080 / 1080×1920 pxMarktankündigungen, neue Chargen, Bestellungen

10 Werbeideen für Imkerei, Räucherei, Käserei und Weingut

Jede dieser Ideen lässt sich ohne großes Budget umsetzen. Wählen Sie für den Anfang zwei bis drei aus und bleiben Sie bei allen Werbemitteln bei einem einheitlichen Gestaltungsstil.

Was gehört auf Flyer oder Plakat? Beispielslogans

Ein guter Flyer eines regionalen Erzeugers besteht aus vier Elementen: einem kurzen Slogan, einem Satz zur Herkunft, einem konkreten Angebot oder einer Produktliste und dem Bestellweg. Auf dem Plakat bleiben nur Slogan, Foto, Name und ein Kontakt, denn ein Plakat wird aus mehreren Metern Entfernung gelesen.

Vermeiden Sie Floskeln wie „höchste Qualität“. Nennen Sie stattdessen ein überprüfbares Detail: den Namen des Dorfes, die Holzart zum Räuchern, die Rebsorte, die Milch von den eigenen Kühen. Begriffe wie „bio“, „öko“ und geschützte Herkunftsangaben (g. U., g. g. A.) verwenden Sie nur, wenn Sie die entsprechende Zertifizierung oder Eintragung besitzen.

Welche Farben und welcher Stil passen zu regionalen Produkten?

Am besten wirken Erdtöne und die Farben des Produkts selbst: das Gold und Bernstein des Honigs, die tiefen Brauntöne der Räucherei, cremige Käsetöne, das Rot der Früchte, das Bordeaux des Weins. Ergänzen Sie sie mit einer neutralen Basis, z. B. gebrochenem Weiß oder Kraftpapier-Optik, und einer Akzentfarbe für Slogan oder Preis.

Stilistisch bewähren sich handgezeichnete Illustrationen, eine Serifen- oder Schablonenschrift für Überschriften und eine schlichte serifenlose Schrift für den Fließtext. Auch das Papier transportiert eine Botschaft: Ungestrichenes oder Kraftpapier unterstreicht das Handwerkliche, die Farben fallen darauf aber dunkler und weniger satt aus als auf Bilderdruckpapier. Produktfotos drucken Sie daher besser auf matt gestrichenem Papier.

BrancheGrundfarbenAkzent und Stil
ImkereiHoniggold, Bernstein, CremeSchwarz oder Wiesengrün, Wabenmotiv, Bienen-Illustrationen
RäuchereiDunkelbraun, Graphit, KraftZiegelrot, Holzstruktur, rustikaler Stil
KäsereiCreme, Elfenbein, BeigeWeidegrün, Illustrationen von Kühen oder Ziegen
EingemachtesWeiß, LeinenHimbeerrot, Pflaumenviolett, Karomuster, Handlettering
WeingutBordeaux, FlaschengrünGold oder Kupfer, elegante Serifentypografie
Hofladen / RegionalladenGrüntöne, Kraftein warmer Akzent, Icons für Gemüse und Produkte

Aktionskalender für regionale Lebensmittelerzeuger

Bestellen Sie Ihre Werbemittel rechtzeitig: Social-Media-Grafiken 1–2 Wochen vor dem Anlass, Drucksachen 3–4 Wochen vorher, Etiketten und Weihnachtsverpackungen noch früher, denn Firmenkunden planen ihre Geschenkkörbe mit großem Vorlauf.

ZeitraumAnlassWas Sie vorbereiten sollten
Januar–FebruarValentinstag, WintermärkteSets für zwei, Banderolen, Posts
März–AprilWeltfrauentag, OsternOsteretiketten, Flyer mit Osterkorb, Plakate für Läden
Mai–JuniMuttertag, Beginn der MarktsaisonGutscheine, Roll-up, Marktkalender in den Stories
Juli–AugustJahrmärkte, Feste, TourismusBanner an der Straße, Verkostungskarten, Flyer für Ferienhöfe
August–SeptemberHonigernte, ErntefestePlakat „Neuer Honig“, Etiketten für die neue Ernte
September–OktoberWeinlese, herbstliches EinmachenEinladungen zum Tag der offenen Tür, Posts „So entsteht es“
November–DezemberWeihnachten, FirmengeschenkeKatalog für Geschenkkörbe, Grußkarten, Anhänger, Gutscheine

Wie bereiten Sie Druckdaten für Etiketten, Flyer und Banner vor?

Flyer, Plakate, Etiketten und Visitenkarten legen Sie im Maßstab 1:1 mit 300 DPI an, mit 3 mm Beschnitt an allen Seiten und einem Sicherheitsabstand von 3–5 mm. Roll-ups und Banner werden meist im Maßstab 1:10 angelegt; die Grafik braucht dann eine entsprechend höhere Auflösung, die Details hängen von den Vorgaben der jeweiligen Druckerei ab. Stellen Sie die Farben auf CMYK um, denn der Bildschirm zeigt Farben heller als der Druck.

Ein Lebensmitteletikett muss alle Pflichtangaben enthalten: Produktbezeichnung, Zutatenverzeichnis mit hervorgehobenen Allergenen, Nettofüllmenge, Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum, Lagerhinweise und Angaben zum Hersteller, bei Honig zusätzlich das Ursprungsland. Welche Angaben genau nötig sind, hängt von Produktart und Verkaufsform ab; im Zweifel sprechen Sie mit der zuständigen Lebensmittelüberwachung. Wenn Sie schnell mehrere Gestaltungsrichtungen prüfen möchten, bestellen Sie bei plakaty.shop (wielkareklama.eu studio) Entwürfe für Etikett oder Flyer ab 12 € und erhalten druckfertige PDF-Dateien mit 3 mm Beschnitt.

Typische Fehler in der Werbung für regionale Produkte

Die meisten Probleme entstehen nicht durch schwache Gestaltung, sondern durch fehlende Fakten oder durch Vorschriften, die der Erzeuger nicht kannte. Gehen Sie diese Liste durch, bevor Sie die Auflage bestellen.

Checkliste

  • Lesen Sie alle Texte, Namen, Telefonnummern und Adressen Korrektur, am besten laut oder zu zweit
  • Prüfen Sie 3 mm Beschnitt und 3–5 mm Sicherheitsabstand
  • Stellen Sie sicher, dass die Fotos 300 DPI in Druckgröße haben
  • Kontrollieren Sie die Pflichtangaben auf dem Etikett und die Hervorhebung der Allergene
  • Entfernen Sie „bio“, „öko“ oder geschützte Bezeichnungen, wenn Sie kein Zertifikat haben
  • Scannen Sie den QR-Code mit dem Smartphone und prüfen Sie, ob er zum richtigen Ziel führt
  • Vergleichen Sie Farben und Logo mit früheren Werbemitteln, damit der Stil einheitlich bleibt
  • Prüfen Sie bei Werbung für Wein oder Likör, ob die Form der Werbung den Vorschriften entspricht

Häufige Fragen

Wie werbe ich für eine kleine Imkerei oder Räucherei ohne großes Budget?

Beginnen Sie mit einem guten Etikett, einem Flyer in A5 oder DL als Beilage zu jeder Bestellung und einem Banner an der Straße oder am Hoftor. Ergänzen Sie regelmäßige Posts, die Ihre Produktion zeigen und ankündigen, auf welchen Märkten Sie zu finden sind. Das kostet wenig, und die Werbemittel wirken bei jedem Verkauf.

Welches Papier eignet sich für einen Flyer mit regionalen Produkten?

Üblich sind 130–170 g/m². Matt gestrichenes Bilderdruckpapier gibt Produktfotos gut wieder, ungestrichenes oder Kraftpapier betont den handwerklichen Charakter, lässt die Farben aber dunkler wirken. Die Wahl hängt davon ab, ob Ihr Flyer auf Fotos oder auf Illustration und Text setzt.

Was muss auf dem Etikett von Honig, Käse oder Eingemachtem stehen?

Grundlage sind Produktbezeichnung, Zutatenverzeichnis mit hervorgehobenen Allergenen, Nettofüllmenge, Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum, Lagerhinweise und Herstellerangaben, bei Honig zusätzlich das Ursprungsland. Die Details hängen von Produktart und Verkaufsform ab, z. B. beim Direktverkauf ab Hof. Im Zweifel fragen Sie bei der zuständigen Lebensmittelüberwachung nach.

Darf ein Weingut Werbeplakate mit Wein drucken?

Werbung für alkoholische Getränke ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz jeweils eigenen gesetzlichen Regeln und Selbstverpflichtungen unterworfen, etwa zum Jugendschutz. Was erlaubt ist, hängt vom Ort der Aushängung und von der Form der Werbung ab, daher sollten Sie vor dem Druck die aktuellen Vorgaben prüfen. Unproblematischer ist es, das Weingut selbst, Führungen und Veranstaltungen zu bewerben und Informationen zu den Weinen dort zu platzieren, wo es rechtlich zulässig ist.

Welche Farben passen zur Werbung für regionale Lebensmittel?

Am besten wirken natürliche Töne: Honiggold, Brauntöne, Cremefarben, Fruchtrot und Bordeaux auf gebrochenem Weiß oder Kraftpapier. Ergänzen Sie eine Akzentfarbe für Slogan oder Preis. Wichtig ist, dass sich dieselben Farben auf Etikett, Flyer und Roll-up wiederholen.

In welchem Format lege ich ein Roll-up für Messen an?

Die gängigsten Roll-ups messen 85×200 cm oder 100×200 cm. Die Datei wird meist als PDF im Maßstab 1:10 angelegt, mit dem von der Druckerei vorgegebenen Beschnitt. Platzieren Sie die wichtigsten Inhalte im oberen Bereich, denn unten verdecken Tisch und Produkte das Motiv.

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